Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 19. Oktober

Märtyrer Varos (Uar) ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 6. ( nach: Ganz und gar gesetzt )
Als du sahest * die Kämpfe der siegreichen Martyrer, * da liefest du, von göttlichem Mut erfüllt, * zum Stadion, o Város, * und verkündetest Christus, * der unsertwegen ist Mensch geworden, * ohne den Tod zu fürchten und die bevorstehenden Foltern. * Deswegen misshandelt * und erbarmungslos geschlagen * freutest du dich vollendeten Geistes * und richtetest das Augenmerk, o Weiser * auf den bleibenden Ruhm der Gott Liebenden.
Das Fleisch samt dem Blute * sahest du fallen, * doch verhieltest du dich, edelster Kämpfer, als litte ein anderer. * Denn ans Holz gebunden * ertrugest du Zerfleischungen * von den Gesetzlosen auf tapferste Art. * In Gottes Hände aber deinen geheiligten Geist du legtest * und setztest in Erstaunen jene, die dich sahen, * durch deine unumstößliche Entschlossenheit. * Darum wir dich ehren, * der du herrlich dich hast ausgezeichnet, o Weiser, * und den Tyrannen, Város, vernichtet durch deine Peinen.
Mit Myrrhen dich salbte * Kleopátra, die Wunderbare, * bestattete dich in der Erde und errichtete * eine hochheilige Kirche. * Sie feierte ein wunderbares Fest, o Város, * und flehte dich an voll Vertrauen. * Ihr Kind warbest du an für die geistigen Heere, * verliehest ihm Schönheit im Ruhme * und ordnetest es den Chören der Heiligen bei. * So mach uns würdig * seines Anteils, o Martyrer bewundernswert, * die in Frömmigkeit deine Feier wir begehen.
( nach: Ganz und gar gesetzt )
Jetzt, Theotokion: Allein mehr als alle * Menschenkinder habe gesündigt * ich Elender einzig, was mit Worten ist nicht zu sagen, * und für das Ohr, du Unversehrte, * ist niemals zu ertragen. * Deswegen ich auch zu dir flehe: * Verzeih, Gebieterin, verzeih und gib mir Umkehr; * so gib mir doch Bekenntnis, * gib Seufzer mir und Tränen, * auf dass ich also rufe * zerknirschten Herzens allezeit: * Ich habe gesündigt, Herr, vergib mir und rette mich.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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