Minäon vom 9. Oktober
Hl. Andronikus und seine Frau Hl. Athanasia von Ägypten 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 6. ( nach: Ganz und gar gesetzt )
Des Lebens Tyrannei * habt ganz und gar ihr abgetan, * habt den Reichtum gehasst und verabscheut die zerrinnende Üppigkeit, * habt das Kreuz auf euch genommen * als gotterfülltes Joch, * seid Christus nachgefolgt * und habt euch wunderbar auf himmlischer Au gelagert. * Darum freut ihr euch gemeinsam * und seid unser eingedenk, die wir im Glauben * euer Gedenken * und in Liebe fromm begehen * euer heiliges und hehres Gedächtnis, ihr Heiligen.
Innig hat dich geliebt, * den Gebieter, aus ganzer Seele * und ist dir nachgefolgt das allbesungene und eheliche Paar, * hat alle Genüsse * und die unlösbare Fessel * gleich einem Spinnennetze zerrissen. * So ist es deines Reiches, Unsterblicher, teilhaftig geworden. * Darum auf ihre Bitten * Verzeihung der Vergehen, * Barmherziger, mir gewähre * und den Leidenschaften mich enthebe, * die ständig bedrängen, o Gebieter, meine Seele.
Beraubt der Kinder, * der beiden liebenswerten, * durch höhere Anordnung und verblieben im Leben ohne Tröstung, * habt ihr aufgenommen * den Spruch von höchstem Edelmut * des Iob und gerufen: * Der Herr hat's gegeben, der Herr hat's wieder genommen! * Und so habt ihr das ersehnte Werk * ohne Umwege vollendet * und seid in den Wüsten * und an den heiligen Stätten in Freude * als Fremde erschienen, ihr hochgeheiligtes Paar.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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