Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 5. Oktober

Märtyrerin Charitina in Amissos ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Nach der Freude benannt, Hochhehre, * hast du dich genaht in Freude * dem himmlischen Hochzeitssaal, in welchem deinen Wandel * zu besitzen du dich sehntest, * da du standhaft ertrugest * die wahrlich schmerzerfüllte Folter * und das Herausreißen der Zähne und der Nägel, * Charitíne, siegreich in der Marter, * Jungfrau, die viel hat erduldet.
Die Kiefer der Löwen hast du zerschmettert, * die du viel hast erduldet, * und selbst ertragen die Zerschmetterung der Kiefer, * hast tapfer ausgehalten * das Entwurzeln der Nägel, * die du entwurzelt hast das schlimme Schnauben des Truges. * Gestürzt aber in Meerestiefen, * hast du im Wasser begraben * die Schlechtigkeit des bösen Feindes.
Als nach dem seligen Ende * dich bestattete dein Vater, * die du ins Meer warst geworfen worden, Gepriesene, * da rief er aus voll Erstaunen: * Wie wardst du jetzt begnadet, * mein hochgeheiligtes und geliebtes Kind, * durch die Peinen des hehren Martyriums * und hast die wahre Berufung erworben, * die dir war vorgezeichnet durch Gnade.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: Als Hafen des Heiles, * sicher, Unversehrte, vor jeder Woge, * und wahrhafte Windstille besitzen wir dich, * die wir arg bedrängt sind, du Gottesbraut, * auf dem Meere der Nöte, * die hart und schlimm das Leben bestürmen. * Darum eilen wir alle zu dir und rufen aus: * Lass niemals ab in Ewigkeit, * deine Diener zu behüten.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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