Minäon vom 1. Oktober
Hl. Mönch Romanos der Melode 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Der himmlischen Ordnungen )
Der Liederdichter, die Harfe des göttlichen Geistes, * die Nachtigall, die Zikade, * die Flöte der göttlichen Gesänge der Kirche * hat hinterlassen uns allen * seine wohllautenden Lieder und schenkt Freude * durch sie den Gottsinnenden.
Die strahlendeste und allerhellste Leuchte, * die Lyra, aus der die Töne erklingen, * die Saite der deutlichen Sprüche des Geistes * lehrt singend klar die Enden der Erde, * in unaufhörlichen Hymnen zu lobpreisen * den einen Glanz der Gottheit.
Zur Seite stehst du dem Gebieter über alles * und kannst frei zu ihm sprechen, o Vater. * So bewirke für uns, die wir begehen * dein Gedächtnis in strahlender Feier, * erlöst zu werden aus Gefahren und Versuchungen, * Romanós, du Gottseligster.
Stichiren zur Stichovna
Ton 6.
Ehre: Als Erstlingsfrucht des Schönen * bist du erschienen, Romanós, unser Vater, * als Mittel zum Heile. * Denn du hast zusammengestellt den Gesang des Engel * und hast dich in deinem Wandel * als gottwürdig erwiesen. * Zu Christus Gott flehe, * dass Erlösung von Versuchungen * und von Gefahren erlangen * jene, die dich besingen.
( nach: Am dritten Tage )
Jetzt, Theotokion: Du bist mir Schutz und Bestand, * du ganz ohne Tadel. * Denn dich hab ich, Gottesgebärerin, * in Not und Krankheit zur Hilfe * wie auch in Bedrängnissen * und als Tadellose ehr ich dich.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl, Unbekannter Übersetzer und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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