Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 2. Oktober

Märtyrerbischof Kyprian, Jungfrau Märtyrerin Justina von Nikomedia sechs

- Zur Vesper -

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
In der Salbung der Priester * und im Martyrerblute * hast du Gott dich genähert ganz vollendet, * Kyprianós, du Allbesungener, * du Blüte der Natur, * du Schönheit der Reden, du Gipfel der Weisheit, * du Richtschnur der Einsicht und der Lehren, * der Regeln füglicher Maßstab, * du Zierde der Kirche.
Den Ruhm derer, die kämpfen, * und der Martyrer Krone * hast du beschrieben und so die Gottsinnenden bewogen, * edelmütig zu erdulden * verschiedene Strafen, * die Fesseln, den Kerker, die Entblößung des Leibes, * die Verrenkungen, schneidende Kälte und Peitschenhiebe * samt dem Tode am Ende, * Kyprianós, aller Ehre wert.
Den Zauberliedern des Dämons * hast du die Gesänge des Geistes * und das Zeichen des Kreuzes entgegengesetzt, * hast bewahrt die Jungfräulichkeit * und Christus dich dargebracht, * unüberwundene Martyrerin als heiligstes Opfer. * So hast du die Siegeskränze erlangt, Iustína, * geschmückt mit dem Glanze der Jungfraun und Martyrer.
Ton 2.
Ehre: Die Lehre des Irrwahns hast du wahrhaft abgelegt * und die Gnosis der Götzen * und hast, Kyprianós, Allseligster, umfangen * die Waffe des Kreuzes zum Heile. * Weggeworfen hast du die magischen Bücher, * hast abgetan den alten Menschen; * und so hat Wohnung in dir genommen * durch die Gotteserkenntnis * die Dreiheit gleichen Wesens. * Diese bitte, Hierarch, mit den Engeln, * dass wir Errettung finden.
( nach: Als vom Holze )
Jetzt, Theotokion: Aller Bedrängten Freude, * Schutz derer, die Unrecht erleiden, der Hungernden Speise, * Beistand der Fremden, der Sturmbedrängten Hafen, * du Besuch der Kranken, * der Mühebeladenen * Obdach und Hilfe und Stab der Blinden * bist du, Mutter Gottes, des Höchsten. * So eile, du Makellose, * wir flehen dich an, zu beschützen deine Diener.
Stichiren zur Stichovna
Ton 2.
Ehre: Das gottstrahlende Lichtgestirn, * den Genossen des Paulus * und Teilhaber an seinen Taten, * Kyprianós, ihn wollen wir lobpreisen. * Denn er jubelt mit den Engeln, * da den Kranz er hat empfangen * der Unvergänglichkeit von dem alleinigen Gott, * und er bittet um die Rettung unserer Seelen.
( nach: Als vom Holze )
Jetzt, Theotokion: Eine andere machtvolle Zuflucht * besitzen wir wahrlich nicht, auch keinen Turm der Stärke * und keine unangreifbare Mauer als dich, du Allreine, * und zu dir wir uns flüchten, * und dir gilt unser Rufen: * Gebieterin, hilf, damit wir nicht gehen verloren! * Deine Huld uns erzeige, * die Herrlichkeit deiner gewaltigen Macht * und die Größe deiner Barmherzigkeit!

- Zur Liturgie -

Prokimenon zur Liturgie
Ton 7.
Kostbar vor dem Herrn // ‹ist› der Tod seiner Gottseligen.
Vers: Was soll ich dem Herrn vergelten für alles, was er mir vergolten?
Apostellesung zur Liturgie
Lesung aus dem ersten Brief des heiligen Apostels Paulus an Timotheus
1 Tim 1,12-17 ( Stelle lesen: 1 Tim 1,12-17 )
Alleluïa zur Liturgie
Ton 2.
Deine Priester werden sich kleiden in Gerechtigkeit, und deine Gottseligen werden frohlocken.
Vers: Selig der Mann, der da fürchtet den Herrn, an seinen Geboten wird er Wohlwollen haben gar sehr.
Evangeliumslesung zur Liturgie
Lesung aus dem heiligen Evangelium nach Johannes
Ich bin die Tür; wenn einer durch mich eingeht, so wird er errettet werden und wird eingehen und ausgehen und Weide finden.
Der Dieb kommt nicht, außer um zu stehlen und zu schlachten und zugrunde zu richten. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es überreich haben. Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte setzt seine Seele ein für die Schafe. Der Lohnarbeiter aber, der nicht Hirte ist und dem die Schafe nicht eigen sind, sieht den Wolf kommen und verlässt die Schafe und flieht; und der Wolf raubt sie und zerstreut die Schafe. Der Lohnarbeiter aber flieht, weil er ein Lohnarbeiter ist und sich nicht um die Schafe sorgt. Ich bin der gute Hirte; ich kenne die Meinen und werde von den Meinen erkannt, wie der Vater mich kennt und ich den Vater kenne; und ich setze meine Seele ein für die Schafe. Auch andere Schafe habe ich, die nicht aus diesem Hofe sind; auch jene muss ich führen, und sie werden auf meine Stimme hören, und es wird eine Herde sein, ein Hirte. (Joh 10, 9-16)*


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Hypodiakon Nikolaj Thon, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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