Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 31. Juli

Vorfeier der Prozession des kostbaren Kreuzes sechs

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Der himmlischen Ordnungen )
Die gesamte Menschennatur feiert nun im Vorhinein * voll Freude und tanzt; denn das Holz des Kreuzes * soll dargeboten werden * als unentgeltliches Heilmittel den Gläubigen allen, * als Befreiung von Krankheiten und Leiden * und von Nöten jeglicher Art.
Kommt, ihr Gläubigen, lasst uns schauen das staunenswerte Wunder, * wie das Kreuzesholz auslöscht die Flammen, * wie es zur Ruhe bringt die Schmerzen, * wie es die Kranken befreit von jedem Leiden. * Im voraus also lasst uns nun feiern und tanzen, * da es nun herbei wird getragen.
Macht euch bereit, ihr Lebenden und ihr Toten zugleich, * denn es kommt das Holz des Lebens, * das den Hades hat getötet, * der Menschen Behüter, die Auferstehung der Toten, * um allen nun zu gewähren reiche Gnade, * die darum bitten mit Glauben.
Ton 2.
Jetzt, Theotokion: Du bist ein mächtiger Schutz, * o Christi dreiteiliges Kreuz, * durch deine Macht mir Heilung gewähre, * auf dass ich mit Glauben und Liebe * dich verehre und preise.
Stichiren zur Stichovna
Ton 6.
Jetzt, Theotokion: O du Kreuz Christi, * du Hoffnung der Christen, * Wegführer der Verirrten, * Hafen der vom Sturme Bedrängten, * Sieger im Kampfe, * des Erdkreises Sicherheit, * Arzt der Kranken, * der Toten Auferstehung, * erbarme dich unser.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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