Minäon vom 22. Juli
Überführung der Gebeine des Hl. Märtyrers Phokas 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Der himmlischen Ordnungen )
Mit Kämpferblut hat den Mischkrug gefüllt den Gläubigen, * bewässert mit Heilungen und vertreibt die Seuchen * Phokas, der Martyrer Christi, * da in des Martyriums hoher Kunde * er ausruft allenthalben: Ihr Dürstenden, kommt voll Glauben * und genießet die Ströme der Gnade.
Durch dein heiliges Auftreten hast du den Wahn der Gottlosigkeit, * den Ansturm der Vielgötterei durch die Macht der Dreifalt, * Phokas, o Martyrer, abgewendet, * die Schneide des Schwertes, das Brennen des Feuers * und die Unwetter der Foltern ganz so ertragen * wie Steinwürfe von Kindern.
Zum Künder des Leben spendenden Gottes geworden * hast du dich, Kämpfer, als Besieger der Tyrannen erwiesen * und des Siegespreises gotterfüllter Träger. * Deshalb hast du das Leben dem Tode verpfändet, * bist eingegangen in den Glanz ohne Abend * Gottes, Phokas, o Seliger.
Ton 4.
Ehre: Du liebtest den Herrn von Kindheit an, * allseligster Phokas, Martyrer Christi, o Weiser. * Denn du nahmest die Waffe des Kreuzes auf die Schultern * und schrittest den Weg der Wahrheit, ohne abzuweichen. * So bist du zum Hausgenossen der Engel geworden. * Als Widersacher der Dämonen bist du erschienen * und als Fürbitter der Welt, der viel vermag.
Jetzt, Theotokion: Vor Gefahren aller Art * bewahre deine Diener * gepriesene Gottesgebärerin, * damit wir dich ehren * als Hoffnung unserer Seelen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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