Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 21. Juli

Frommer Vater Johannes und Symeon, Narr um Christi willen ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Bewohnt habt ihr die Wüste * in Eintracht, ihr Seligen, * und habt die Regungen des Fleisches * durch gotterfüllte Bitten * und Schauungen in hellstem Lichte * weise ausgelöscht; euer Herz aber erglänzte, * da ihr es machtet zum Gefäß der geistlichen Gaben, * o Symeon und Ioannes, * ihr Stützen der Mönche.
Unter dem Vorwande der Narrheit * narrtest du den Klügler * der Bosheit, o Seliger, * da Unfassbares du vollbrachtest, * Zeichen wirktest, Dämonen vertriebest * und jene ins Licht führtest, o Vater, die waren in der Nacht der Sünde. * Den Sinn bewahrtest du inmitten des Lärmes unbeirrt, * der, Symeon, du erworben * von Gott die Leidenschaftslosigkeit.
Von maßvoller Gesinnung, * mitleidig, gottliebend * und voller Güte, * Gottbegeisterter, du erschienest, * demütig und milde, einem Engel gleich, * der auf Erden einhergeht und doch führt einen himmlischen Wandel. * Weil du also rein warst, o seliger Symeon, * hat auf dir sich niedergelassen * der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Jetzt, Theotokion: Sei gegrüßt, du Sonnengestaltige, * der Sonne nicht untergehender Wagen, * die du ließest erstrahlen * die unfassbare Sonne. * Sei gegrüßt, du Geist erglänzend durch göttliche Feuerflammen, * du Aufscheinen des Blitzes, das Licht wirft auf die Enden der Erde, * du goldglänzend fürwahr, vollkommen schön und makellos, * die hervorstrahlen ließ den Gläubigen * das Licht ohne Abend.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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