Minäon vom 13. Juni
Märtyrerin Aquilina 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Als Braut ohne Verderbnis * erkennen wir dich im Schmucke * des Heiligen Geistes, * da wir begehen, * siegreiche Martyrerin, dein lichtvolles Gedächtnis * und verehren fromm den heiligen Schrein deiner Reliquien, * daus dem wir schöpfen die Heilung unserer Leiden allezeit, * Aquilina, du Allgepriesene, * die wir im Glauben dich ehren.
Getragen, Allgerühmte, * von der Liebe deines Schöpfers * hast du seine Leiden * abgebildet im Fleische * und ertragen alle Drangsale der Qualen. * Und nun bewohnst du die Himmel und trägst den Kranz unverwelklich * leidloser Herrlichkeit und schaust, was in Freude * der Engel Ordnungen sehen, * Aquilina, du Gottbegeisterte.
Als Gabe hast du dargebracht * die Fetzen deiner Glieder * deinem Bräutigam, Allerhabene. * Drum hat er dich selber, * der Überseiende, der lichtvollen Gemächter gewürdigt * und dich erstrahlen lassen durch das Licht der göttlichen Herrlichkeit. * Da bei ihm du stehst in Freude, für uns flehe, * die im Glauben wir nun begehen, * Aquilina, dein Gedächtnis.
( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Jetzt, Theotokion: O Maria, du Gottesbraut, * hinweg den Schmutz nun spüle * meines elenden Herzens * durch den Strom deines Erbarmens; * trockne aus die Meere meiner Sünden * und führe mich Kläglichen, o Reine, zum Ankerplatz der Buße. * Den Hafen der Barmherzigkeit hast du geboren, Allmakellose, * und darum ich meine Hoffnung * auf dich, Allreine, setze.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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