Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 10. Juni

Märtyrer Alexander und Antonia ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Allgerühmte Martyrer )
Reich geworden ist das Kämpferpaar * durch die Erleuchtung der Dreiheit * und hat so sich tapfer zum Kampfe gestellt, * da der gotterfüllte Alexandros und Antonina * sich vielfachen Foltern * gemeinsam um Christi Willen haben unterzogen. * Ihn flehen nun sie an, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Den Doppelkranz hast du empfangen * sichtlich, Antonina, Allhehre, * der Reinheit und des Kampfes, * hast des Feindes Machenschaften besiegt * schon vor dem Streite * und wiederum zur Zeit der Kämpfe. * Zu Christus flehe, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
An dem Holz, ihr Weisen, * erhöht mit zerschlagenen Händen * und verbrannt mit Feuerfackeln, * mit Schwertern geplättet und hinabgeworfen * in die unterste Grube * habt ihr in dieser das selige Ende, * ihr Kampfpreisträger, * empfangen, Bewundersnwertestes, * die ihr nicht habt den Gott des Alls verleugnet.
( nach: Allgerühmte Martyrer )
Jetzt, Theotokion: Allheiliger Tempel Gottes, * weiter als die Himmel * und heiliger als die Cherubim, * gottbegnadetste allheilige Jungfrau, * begnade meinen Sinn * und erleuchte die Augen des Herzens, * indem du mir verschaffst * durch deine wohlgefälligen Vermittlungen, * so bitt ich, der Sünden Vergebung.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Unbekannter Übersetzer und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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