Minäon vom 28. November
Hl. Rupert und Virgil, Bischöfe von St. Peter in Salzburg, Erleuchter des Bayerischen Landes 
Anmerkungen
Dieser Gottesdienst wurde vom Erzpriester Peter Plank zur Verehrung lokaler deutscher Heiliger gedichtet und wurde bisher nicht in die offiziellen Menäen der Orthodoxen Kirche aufgenommen.
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8.
Von Jugend an habt ihr euch Gott geweiht * und habt nach den höchsten Gaben gestrebt, * die ihr habt gefunden. * Du Rupert als Bischof von Worms, * und du Virgil als Mönch in einem irischen Kloster. * Dann seit ihr ausgezogen, * um Christus zu künden * in dem bayerischen Lande ** fern von euren Vaterländern.
Heilige Väter Rupert und Virgil, * euer ganzes Leben habt ihr eingesetzt, * um uns zu künden das Evangelium. * Nun steht ihr in dem Chore * der Bischöfe vor Christus. ** Ihn bittet, dass wir stark werden im Glauben.
Ihr ward wirkliche Bischöfe, * gute Hirten für eure Herde, * und als Väter habt ihr für alles gesorgt. * Schulen habt ihr errichtet für die Priesterschaft * und Klöster für das Gebet im Chore. * Bittet für uns, die wir noch immer sind eure Herde, * die wir der Kirche angehören, * die ihr habt begründet, ** und die wir dankbar feiern euer Gedächtnis.
Ton 6.
Ehre: Glaubensboten im bayerischen Lande, * heilige Väter Rupert und Virgil, * die ihr so viele Mühen habt ertragen, * um uns die Frohe Botschaft zu verkünden, * die ihr bekräftigt habt durch euer gutes Leben, * durch eure eindrucksvollen Worte * und die Kraft der Wunder, * bitte für das Volk, dem ihr habt die Erlösung gebracht, ** die wir nun feiern euer Gedächtnis.
Stichiren zur Stichovna
Ton 4.
Ehre: Wo früher angebetet wurden die Götzen * und verehrt wurden heilige Bäume, * da habt ihr das Volk bekehrt und zu Christus geführt. * Überall habt ihr schöne Kirchen erbaut * und sie mit Martyrer-Reliquien ausgestattet. * Gesorgt habt ihr für Priester für den heiligen Dienst ** und so die Kirche Christi gefestigt in diesem Lande.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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