Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom Mai.

Aller Heiligen der fränkischen Lande (3. Sonntag nach Pfingsten) ohne

Anmerkungen
Dieser Gottesdienst wurde vom Erzpriester Peter Plank zur Verehrung lokaler deutscher Heiliger gedichtet und wurde bisher nicht in die offiziellen Menäen der Orthodoxen Kirche aufgenommen.

- Zur Vesper -

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8. ( nach: O des unfassbaren Wunders )
Stadt und Feste, die über den Main sich grüßen, / was wären sie ohne dich, Kilian, und deine Gefährten? / Verlassen habt ihr Volk und Vaterhaus / und uns so bedeutet, ihr Seligen, / dass wir nur in Gott Frieden finden / und unsere Heimat im Himmel ist, / auf Erden aber der Ort der Bewährung unserer Liebe zu Gott und den Menschen, // den Engeln zum Schauspiel.
Des Bischofs Heimstatt an der Tauber, / was wäre sie ohne dich, Mutter Lioba? / Du hast verzichtet auf einen irdischen Bräutigam / und uns so bedeutet, du Selige, / dass sich Christus die Kirche zur Braut erworben hat, / für die er sein Leben hingegeben hat, / um sie zu reinigen im Blut und im Wasser, / das aus seiner Seite geflossen ist, // die ward durchstochen am Holze.
Stadt und Land an der Pegnitz, / was wären sie ohne dich, Vater Sebaldus? / Niemand weiß, woher du gekommen bist, / und so hast du uns bedeutet, o Seliger, / dass wir daran erkennen unseren Erlöser, / dass niemand imstande ist, / zu ergründen seine Geburt in der Zeit aus der Jungfrau / und seine ewige Zeugung aus Gott, dem Vater, // jenseits allen Begreifens.
Dörfer und Fluren an den Wassern der Altmühl, / was wären sie ohne dich, Willibald, und deine Geschwister? / Des Herren Spur hast du gesucht an heiligen Stätten / und uns so bedeutet, du Seliger, / dass vielmals und auf mancherlei Weise / Gott durch die Propheten geredet hat, / doch in der Endzeit dieser Tage / zu uns gesprochen hat durch seinen eigenen Sohn, // der für uns Mensch geworden ist.
Ton 1.
Ehre: Heute, ihr Gläubigen, wollen froh wir feiern, / da wir aller Heiligen gedenken, / die Gott im Laufe der Zeiten / seiner Erwählung für wert gehalten hat, / um sein Volk in den fränkischen Landen zu sammeln, / zu weiden und zu retten. / Unsere Väter und Mütter sind sie geworden im Glauben. / Dankbar schauen wir auf ihre Hoffnung und Liebe. / Und so zögern wir nicht, vertrauensvoll zu rufen: / Die ihr uns seid vorangegangen / auf dem schmalen Weg zum ewigen Leben, // bittet, dass auch wir folgen dürfen.
Parimien
Lesung aus dem Buch Genesis
Gen 12,1-9 ( Stelle lesen: Gen 12,1-9 )
Stichiren zur Stichovna
Ton 6.
Ehre: Wie du einst hast gegeben, o Herr, / den Gebeinen des Propheten Elisäus die Kraft, / einen Toten zu beleben, / so verleihst du auch in unserer Zeit / den Reliquien deiner Heiligen Wunderkräfte nach deinem Willen. / So wallen wir zu den Grabstätten deiner Zeugen, / verehren fromm ihre Gebeine / und erflehen Hilfe in unseren Nöten. / Denn nicht der Gott der Toten bist du, / sondern der Gott derer, // die leben auf ewig kraft deiner Auferstehung.

- Zur Liturgie -



ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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