Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 13. April

Märtyrer Kreskens zu Myra in Lykien ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Zu mühevollen Prüfungen, * zu vielmaschigen Schlingen * und zu schrecklichen Kämpfen, allweiser Kreskens, * hast du dich edelmütig aufgemacht, * ohne den Körper zu schonen, * wolltest sterben vielmehr aus gotterfüller Liebe. * So preist dich selig die ganze Kirche Christi* im Begehen deines Gedächtnisses, * du Großmartyrer allgepriesen.
Aufs grausamste geschunden, * aufgerissen an den Seiten * und durch die Menge der Peitschenhiebe aufgerieben, * hast du nicht verleugnet den Namen, * den erhabenen, Christi, * du Pracht der Sieger im Kampfe, du Zierde der Kirche. * Darum ehren wir dich im Lobe, da wir feiern * dein heiliges Gedächtnis * und verehren deine Reliquien.
Entflammt auf heilige Weise * durch die Liebe zum Schöpfer * standest du, Kreskens allbesungener, in der Mitte * des Feuers, ohne irgend verbrannt zu werden. * Doch in Gottes Hände * deinen seligen Geist du legtest, o Allweiser. * So hast du die Siegeskränze empfangen und bittest, * dass Vergebung der Verfehlungen * erlangen, die in Liebe dich ehren.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: O Gottesmutter unversehrt, * rein und makellos in allem * und unvergleichlich in all deiner Heiligkeit, * mich Unreinen und Fluchbeladenen, * der jegliche Schändlichkeit * gesetzlos hat ersonnen und jede böse Tat, * verstoß mich nicht, lass mich nicht ganz verderben, * sondern von den Leidenschaften * mich befreie und als Bekehrten rette.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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