Minäon vom 10. April
Märtyrer Terentius, Pompejus, Maximus, Macarius, Africanus und ihrer Gefährten 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Die vielnamige Schar der Kämpfer * hat vielerlei Peinen * erduldet auf standhafteste Weise. * Und zu unserm alleinigen Gott * ward sie voll Freude hinüberversetzt, * um mit den Myriaden der heiligen Körperlosen zu frohlocken, * da sie besiegt hatte die vielen Myriaden des Drachen * durch tapferen Widerstand * und durch die Gnade des Geistes.
Der hochberühmte Maximus * und Terentius, der Große, * der treffliche Pompejus und Macarius, * der gotterfüllte Africanus * seien gepriesen in Liedern * und mit ihnen die übrige Anzahl der Martyrer, * die mit dem eigenen Blute das Reich dort oben * erwarben und mit der Herrlichkeit, * der ewigen, wurden erfüllt.
Nicht Hunger noch Gefahren, * weder Tod noch Leben * konnten euch trennen von der Liebe, ihr Gepriesenen, * dessen, der euch hatte geschaffen. * So habt erhalten zum Erbe * ihr das Himmelreich und Wonne unerschöpflich * und unaufhörliche Freude; wohlan, erbittet * auch uns die Versöhnung * und das Erbarmen voll Güte.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: Als Quelle der Heiligung, * als goldene Lade, * welche erstrahlt im Heiligen Geiste, * fleh ich dich an und bitte: * Führ zum Lichte, Gebieterin, * meine den Leidenschaften preisgegebene unglückliche Seele. * Befreie mich aus der bitteren Tyrannei der Dämonen * und den Weg des Heiles * durch deine Bitten mir weise.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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