Minäon vom 5. April
Märtyrer Claudius, Diodoros, Victor, Victorinus, Pappias, Nikiphoros und Serapion 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Man stach euch aus die Augen, * hackte euch ab die Finger, * und hängte euch auf mit geschundenen Seiten. * Die Knochen wurden euch gebrochen * und mit dem Schwerte Glied für Glied * abgeschlagen, und so habt ihr den Kopf des Ränkeschmieds zertreten, * weil ihr nicht verleugnet habt den Retter aller und nicht den Götzen * geopfert ohne Sinn und Verstand, * ihr Großmartyrer hochgepriesen.
Mit Claudius lasst uns verehren * den gepriesenen Nikiphoros, * den hehren Diodoros und Victor, * Victorinus und Pappias, * den Serapion auch, * den siebenzahligen Chor, die allheilige Versammlung, * die vollzählige Kirche, die Truppe, die alle * jene Scharen der Dämonen * zermalmt hat mit dem Schwerte des Mutes.
Zu Nachahmern des heiligen * Leidens Christi sind sie geworden * und durch die göttliche Gnade haben sie vertrieben * die Leidenschaften der Seele und des Leibes, * sie, die Säulen unerschütterlich. * Die Leuchten der Gläubigen, den Betrüger haben sie getötet. * Die windstillen Häfen derer im Sturme, die oben, * ihre Wohnung haben, sie seien würdig * als Martyrer hochgepriesen.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: Das Zelt ohne Flecken, * die beseelte Wolke, * den heiligen Tempel unseres Gottes, * den unübersteigbaren Wall, * das Gefäß, das ist ganz aus Gold, * die heilige Lade, die hochragende Leiter, * den weiten Raum des Gebieters, die Jungfrau * und Mutter des Herren, * lasst sie uns herrlich selig preisen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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