Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 23. März

Frommer Vater Nikon und seine Gefährten ohne

- Zur Vesper -

Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Des Leibes Begierden * und die Widerspenstigkeit des Fleisches * hast du durch den Knebel der Enthaltsamkeit, o Seliger, * unterworfen in Gnade * und besiegt als Vortrefflichster * durch des Geistes Macht die Vollrüstung des Feindes. * So bist du zum Wegführer geworden der Mönche, die folgen * deiner allweisen und gotterfüllten * Weisung, o Nikon, zu jeder Zeit.
Aufgeleuchtet wie die Sonne, * Allglückseliger, aus dem Osten * erleuchtetest du ganz und gar den Erdkreis * durch den Lichtglanz der Wunder, * gewannest einen Chor von Begleitern strahlend wie Sterne und mit ihnen * kämpftest du standhaft; mit dem Schwerte enthauptet aber legtet ihr * eure Geister in die Hände * des Gebieters, der herrscht über alles.
Nicht Hunger noch Gefahren , * weder Blöße noch Peitschenhiebe, * der gewaltsame Tod auch nicht wahrhaftig * konnte euch trennen, Bewundernswerte, * von der Liebe Christi. * Vielmehr folgtet ihr wie Schafe zur Schlachtung dem Hirten * und seid so vom Untergang, ihr siegbekränzten Kämpfer, * zum abendlosen Anteil * gelangt des himmlischen Reiches.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: Als bestes Mittel der Umkehr, * das da führt zum Heile, * schenk mir, die Gott du, meinen Erretter, hast geboren, * die Ströme der Tränen, * das Innewerden der Stunde * des schrecklichen, furchtbaren und unbestechlichen Gerichtes, * und dass ich entgehe durch deine Bitten, o Jungfrau, * dem Erbeben vor den Strafen * und ich göttliche Gnade erlange.

Weihe der Palmen und Weiden

Der Priester weihräuchert die Palmen- und Weidenzweige.
D: Lasst uns beten zum Herrn.
     Ch: Herr, erbarme Dich.
P: O Herr, unser Gott, der Du thronest auf den Cherubim, Du hast wieder aufgerichtet Deine Herrschaft und hast Deinen Sohn gesandt, damit Er durch Sein Kreuz, Sein Grab und Seine Auferstehung die Welt erlöse. Als Er nun heute zu Seinem freiwilligen Leiden in Jerusalem einzog, ging Ihm das Volk, das in der Dunkelheit und im Schatten des Todes saß, entgegen, und als Sinnbilder des Sieges trug es Zweige von Bäumen und Palmen, um im Voraus die Auferstehung zu verkünden. Du Selbst, o Gebieter, bewahre und erhalte uns, die wir, ihrem Beispiel folgend, am Vorabend dieses Festes Palmen und Zweige in unseren Händen tragen, und wie die Volksmenge und die Kinder Dir „Hosanna“ zurufen. So mögen wir unter Hymnen und geistlichen Liedern gelangen zur lebenspendenen Auferstehung am dritten Tag: durch unseren Herrn Jesus Christus, mit dem Du gesegnet bist, samt Deinem allheiligen guten und lebenspendenen Geiste, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Dann besprengt der Priester die Palmen mit Weihwasser, wobei er dreimal spricht:
P: Diese Palmen werden gesegnet durch die Besprengung mit diesem hl. Wasser: im Namen des Vaters und des Sohnes und des Hl. Geistes. Amen.
Nach der Satzung wird die Weihe durch das Weihrächern und das Gebet vollzogen. In der Praxis werden die Zweige jedoch auch mit Weihwasser besprengt.
Bei der anschließenden Ölsalbung verteilt der Priester die Zweige an alle Anwesenden.

- Zur Liturgie -



ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Erpriester Peter Plank, Pater Kilian Kirchhoff, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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