Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 12. März

Frommer Vater und Bekenner Theophan aus Sigriani, der Geschichtsschreiber ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8. ( nach: O des unfassbaren Wunders )
Vater, gottsinnender Theophanis, * benannt nach Christi Theophanie * bist du gefolgt seinen lebentragenden Spuren, * hast hinter dir gelassen die Genüsse des Lebens * und hast betrachtet die Schönheit, * nach der du verlangtest, o Bester, * und so wurdest du vergottet * durch die gotterfüllten Neigungen zu ihm * auf allerbeste und vollendete Weise.
Vater, gottsinnender Theophanis, * wiewohl du schwach darniederlagest, * hast du doch starken Mutes auf dich genommen * Bitternisse, die gingen über alle Maßen, * und nicht geachtet des Leibes um der heiligen Bilder willen * und wurdest deshalb in die Verbannung geschickt nach dem Willen der Löwen . * Ihrer hast du gespottet * und ihre Beschlüsse und Gedanken als Wahnwitz entlarvt * und als das Sinnen des Bösen.
Da er wahrhaft vergalt dir deine Mühen, * hat dir der Geber guter Gaben geschenkt in reichem Maße, * zu vertreiben die Dämonen, * nachdem er schon hatte verliehen die Kraft, * zu heilen Krankheiten, du Dreimalseliger. * Auch hat er dich gewürdigt unsagbarer Freude, * der du schauest dort, wo tanzen im Reigen * allzeit die Scharen der Engel, * des Allherrschers Antlitz.
( nach: O des unfassbaren Wunders )
Jetzt, Theotokion: Wohlan, meine Seele, seufze, * vergieße von Herzen Ströme von Tränen * und rufe zur Jungfrau * und Mutter unseres Gottes: * Durch die Fülle deiner Erbarmungen, o Reine, * bewahre mich vor furchtbarer Strafe * und lasse mich wohnen, wo währt auf ewig * die Ruhe und die Freude * und die Wonne.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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