Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 5. März

Märtyrer-Asket Konon, der Isaurier ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Allgerühmte Martyrer )
Martyrer, allbesungen, * dich trafen viele Bedrängnisse * und unerträgliche Qualen. * Doch schlugest du die listenreiche Schlange zurück * und unterwarfest sie * deinen lieblichsten Füßen, Gepriesener, * und bittest Christus, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Konon, Allbesungener, * mit dem Licht des Heiligen Geistes * wurdest im Sinne du erleuchtet, * ließest schwinden das Dunkel böser Dämonen * und wurdest hinüberversetzt * in den unzugänglichen Glanz, wo du dich freuest in Gott. * Ihn nunmehr bitte, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Konon, Staunenswerter, * zum Tempel der Dreifalt geworden, * hast du auch den allheiligen Tempel, * in dem ward dein Leib bestattet in Frömmigkeit, * zu einem Strome gemacht * zahlloser Heilungen, Allglückseliger. * Deswegen bitte, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
( nach: Allgerühmte Martyrer )
Ehre: Sei gegrüßt, du Botschaft unerhört; * sei gegrüßt, o Reine, du heiliger Baum * des von Gott gepflanzten Paradieses. * Sei gegrüßt, du Austilgung der bösen Dämonen. * Sei gegrüßt, du zweischneidiges Schwert, * das du das Haupt hast abgeschlagen dem Feinde * durch dein Gebären wunderbar. * Du Allheilige überaus makellos, * ruf uns zurück, die wir sind entfremdet.
( nach: Allgerühmte Martyrer )
Jetzt, Theotokion: Als das eigene Lamm die Zippe, * die makellose Gebieterin, * an dem Kreuze erblickte, * wo es nicht Gestalt hatte noch Schönheit, da rief sie aus * unter Tränen: Weh mir! * Wohin ist entschwunden, mein Süßester, deine Schönheit, * wohin nur deine Pracht, * wohin die Anmut so strahlend * deiner Gestalt, o mein allerliebster Sohn?
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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