Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 28. Februar

Frommer Vater Basileios der Bekenner, Mitasket der Hl. Prokopios des Dekapoliten ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
In deinem Streben nach der Seligkeit, * die das Verstehn übersteigt, * hast du gehalten, o Heiliger, * die Enthaltsamkeit für Üppigkeit, * die Armut für Reichtum, die Dürftigkeit für verschwenderischen Überfluss * und für Würde die Bescheidenheit. * Darum hast du erlangt das Erstrebte * gemäß deinem Wunsche, Vasilios, * und wohnst in den Gezelten der Heiligen.
Den Lauf der Askese hast du vollendet, * ohne dich umzuwenden, * und bewahrt den Glauben. * So hast du auch erworben, o Vater, * den Kranz der Gerechtigkeit, den dir hat Christus bereitet, * der zuteilt nach Gebühr den Siegespreis, * der Ehren gewährt und Vergeltung für die Mühen. * Ihn bitte, vom Gottesgeist Erfüllter, * um die Rettung unserer Seelen.
Alles Wohlleben hast du abgelehnt, * deinen Leib kasteit, Gottweiser, * das Empfinden herb gemacht * durch die Mühen der Enthaltsamkeit, * durch Abhärtung und Ertragen von Versuchungen, * durch Standhaftigkeit in Nöten. * Dafür ist dir zuteil geworden * Genuss ohne Ende und ewige Wonne * und unaussprechliche Freude.
Jetzt, Theotokion: Die Nachlässigkeit und Hoffart, * Jungfrau-Mutter ganz ohne Tadel, * meiner Seele wandle * in Kraft und Stärke, * in Furcht und Liebe zu tun und zu vollbringen * die Satzungen Christi, auf dass ich entkomme dem unauslöschlichen Feuer * und das himmlische Erbe und das ewige Leben * durch dich zurückerhalte * im Jubel auf immer.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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