Minäon vom 25. Februar
Tarasios, Erzbischof von Konstantinopel 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Der himmlischen Ordnungen )
Um zu leben, Allseliger, warst du bereit zu sterben * und ordnetest an, zu verehren * das Bild Christi und das aller Heiligen. * So wurde, wie es heißt im Psalter Davids, * der Mund gestopft den Irrlehrern, die führen * gegen Gott viel unrechte Rede.
Der Habsucht Laster hast du abgeworfen * und so den Schatz des Reiches oben * erworben, du gottsinnender Frommer. * Darum bietet der Schrein deiner Reliquien denen, * die voll Glauben ihm nahen, Hochberühmter, * die Heilungen auf gottwürdige Weise.
Da du wandeltest in den Geboten des Herrn, * wurdest du als Vorbild erwiesen deiner Herde, * Vater Tarasios, du Dreimalseliger. * Daher werden wir auch jetzt durch deine Lehren behütet. * So flehe für uns ohne Unterlass, * die wir dein Gedächtnis begehn im Glanze.
Den wahren Hierarchen und Liturgen Christi, * der von ihm die Gnade des Geistes * erlangt hat, wir wollen ihn jetzt würdig ehren, * Tarasios, den Erzhirten voll Weisheit. * Denn da zu Gott er frei kann reden, * bittet er um unsere Errettung.
( nach: Der himmlischen Ordnungen )
Jetzt, Theotokion: Zu deiner Barmherzigkeit eile ich allezeit, * zu deinen Erbarmungen ich jeden Tag mich flüchte. * Ich besinge und ich preise dich * und bin, o Gottesbraut, erschüttert * ob der großen Geduld deines Sohnes, * die er zeigt mit all meinen Missetaten.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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