Minäon vom 12. Februar
Frommer Vater Meletios der Große, Erzbischof von Antiochia 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Gemüht hast du dich, o Seliger, * wie es steht geschrieben, * Hierarch Meletios, um das Gesetz, das führt zum Heile, * hast dich als Baum erwiesen, * der steht am Wasser der Askese * und Früchte der Tugenden hervorbrachte durch die Gnade * dessen, der erleuchtete deine heilige Seele und empfänglich * sie machte für die Erhellungen * des Geistes jeglicher Art.
Wie lieblich sind, Allweiser, * wie geschrieben steht, deine Wangen, * wie Tauben, die lieben die Enthaltsamkeit * und die Üppigkeit verachten, * in dem Streben, Meletios, * nach geistigem Überfluss, den Christus dir hat mitgeteilt, * da er annahm deine vielen Kämpfe und den Eifer, * den feurigen, der dir war eigen, * im Streit für den Glauben.
Durch Enthaltsamkeit hast du gebändigt * die Sprunghaftigkeit des Fleisches, * hast die Leidenschaften, Meletios, überwältigt * und durch den Glanz der Leidenschaftslosigkeit * dich selber gereinigt. * Heilig und rein hast du Christus den Priesterdienst verrichtet. * ihn bitte, dass erlöst werden aus Verderben und Gefahren, * die im Glauben begehen * dein stets erhabenes Gedächtnis.
Den dem Fleische in der Person, Allweiser, * geeinten Logos, * den unfleischlichen und mit dem Vater anfanglosen, * hast du ohne Veränderung * und Vermischung weise gelehrt, * doch als zweifach Wirkenden entsprechend den Naturen, * aus denen er besteht und in denen er geschaut wird als der Eine, * im Sein ohne Trennung, * erkannt als einundderselbe.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: Wenn ich fahre auf dem Meere, * wenn ich schreite auf dem Wege, * in der Nacht, wenn ich schlafe, so behüte mich; * wenn ich wache, so erweise Huld * meinem Sinn, ganz ohne Tadel du, * und würdige mich zu tun des Herren Willen, * auf dass ich Verzeihung finden möge für das, was ich im Leben getan, * am Tage des Gerichtes, * da ich mich flüchte unter deinen Schutz.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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