Minäon vom 9. Januar
Märtyrer Polyeoktos von Melitene in Armenien 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Der himmlischen Ordnungen )
Dem David gleich aus der Grube der Drangsal * und aus kotigem Schlamme, so führte dich Christus * heraus aus dem Irrwahn, o Martyrer, der Götzen. * Denn er stellte deine Füße auf den Felsen * geheimnishaft seiner Erkenntnis. * Ihn bitte, dass wir Errettung finden.
Weder die Liebe zur Gattin noch die Zuneigung zu den Kindern, * auch nicht die Würde des Schwiegervaters * noch der Überfluss an Gütern und Schätzen * konnte abbringen die Festigkeit deiner Seele * vom Glauben wahrlich an Christus, * Polyevktos, Allseligster.
Schon vor der Gnade, o Seliger, deines Kampfes * warst du mit Werken geschmückt der Gerechtigkeit wahrhaftig. * Deshalb wurdest du danach gewürdigt * Christi getreuer Zeuge zu werden, * getauft in deinem eigenen Blute * auf seinen Tod in Frömmigkeit.
( von Byzas )
Ehre: Die Heere der Engel * tanzen heute im Reigen * zum Gedächtnis des Martyrers Polyevktos, * und das Geschlecht der Menschen * versammelt gläubig sich zum Feste * und freudigen Sinnes ruft es aus: * Sei gegrüßt, Allgepriesener, * der du die Nachstellungen vernichtet * des listenreichen Belíar, * und bist umwunden worden von Christus * mit dem Kranze des Sieges. * Sei gegrüßt, du Kämpfer * unseres großen Königs und Erretters, * der niedergerissen die Altäre der Götzen. * Sei gegrüßt, du Ruhm der Martyrer. * Bitte, dass erlöst werden aus aller Bedrängnis, * die da begehen im Glauben * dein allverehrtes Gedächtnis.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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