Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 30. Dezember

Fromme Mutter Melania ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Der du vom Höchsten )
Die mit den Chören * der Engel du bist vereinigt, * als dich die göttliche Liebe entzündete * und dich bewog, dich zu erheben * über das Sichtbare durch Leidenschaftslosigkeit und Reinheit, * da gewannest du deinen unsicheren Gatten * durch Worte voll Gottvertrauen, * sich zu lösen vom zerrinnenden Getümmel des Lebens. * So hast du mit ihm zusammen gefunden * auf ewig Leben und Wonne * und bittest, o Melánia, * um die Rettung unserer Seelen.
Die das Leben * der Engel du ersehntest, * als du verachtetest die schwelgerische Üppigkeit, * dich verschriebest der Enthaltsamkeit, * dem Wachen, dem Schlafen auf hartem Boden und der Demut, * da wurdest du statt dessen, Allweise, * zum reinsten Gefäß des göttlichen Geistes, * geschmückt mit herrlichen Gnadengaben. * Darum zogest du an die Scharen * durch deinen gotterfüllten Eifer und führtest sie hin, * Melánia, zum Gebieter, * dem Erretter unserer Seelen.
In der Schönheit * der Tugenden du Erblühte, * als das rettende Wort du erfülltest * und teiltest als Gabe aus die gewaltige Menge * deines Goldes an Arme und Bedürftige, * da empfingest du die himmlische Glückseligkeit * und erwarbest den Reichtum der Gerechtigkeit, * der Unvergänglichkeit, Allehrwürdige, und der Erlösung. * Darum ehren wir dein Entschlafen * und bitten dich voll Inständigkeit, * dass zum Schöpfer du wollest flehen * um die Rettung unserer Seelen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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