Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 18. Dezember

Märtyrer Sebastian und seine Gefährten ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Allgerühmte Martyrer )
Durch die Färbung mit dem Blute * hochkostbar hast du dir bereitet * einen wertvollen Purpur, o Martyrer. * In ihn gehüllt bewohnest du oben * wahrhaftige den Königspalast * und stehst bei Gott, dem König über alles. * Deswegen bitte, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Sebastianus und Zoí zugleich, * Marcus und Marcellinus * kämpften gemeinsam mit Tiburtius. * Sie hielten aus unter Wogen von Peinen. * Nun aber wohnen sie * in leidloser und göttlicher Ruhe. * In ihr sie flehen, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Ihr habt, unbesiegte Martyrer, * auf Erden des Irdischen nicht geachtet * und seid im Schmucke so gelaufen * eurer Wundmale hinauf in die Himmel * und geziert, ihr Seligen, * prachtvoll und strahlend durch hehre Leiden. * Deswegen flehet, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
( nach: Allgerühmte Martyrer )
Jetzt, Theotokion: Jungfrau allbesungen, * mit prophetischen Augen * hat das Mysterium in dir Moses geschaut: * den Dornbusch der flammte, doch nicht verbrannte. * Denn das Feuer der Gottheit * verbrannte nicht, o Reine, deinen Mutterschoß. * Deswegen bitten wir * dich als Mutter unseres Gottes: * Verschaff den Frieden deinen Dienern.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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