Der hl. Luka der Bekenner (mit weltlichem Namen Valentin Voino-Jaseneckij) wurde am 27. April / 9. Mai 1877 in Kerč in der Ukraine als Sohn einer Adelsfamilie polnischer Herkunft geboren, studierte Medizin und arbeitete seit 1903 als Landarzt in einem Krankenhaus am Baikalsee. In Čita heiratete er 1904 Anna Lanskaja und bekam mit ihr vier Kinder. 1917 wurde er Chefarzt eines großen Krankenhauses in Taškent, wo er auch als Professor für Chirurgie an der Universität lehrte.
Das Fest Mariä Schutz wurde zu Ehren der Erscheinung der Gottesmutter eingeführt, die dem seligen Andreas in der Mitte des 10. Jahrhunderts in der Blachernenkirche in Konstantinopel zuteil wurde.

Der Festtag der hll. Erzengel wird Synaxis genannt, weil die Orthodoxe Kirche diesen Tag allen Engeln widmet. Er wurde im 7. Jahrhundert eingeführt. Der Monat November ist der neunte Monat seit März, mit welchem früher das Jahr begann, und wurde zur Feier auserwählt mit Bezug auf die neun Engels-Chöre: die sechsflügeligen Seraphim, die vieläugigen Cherubim, die Gott-tragenden Throne, die Herrschaften, die Mächte, die Tugenden, die Fürstentümer, die Erzengel und die Engel.
Außer den Erzengeln Michael und Gabriel sind noch weitere Erzengel bekannt: Raphael, Uriel, Salathiel, Jegudiel, Barachiel und Jeremiel.
Der hl. Demetrios wurde in Saloniki (Thessaloniki in Griechenland) geboren. Er war Statthalter (Prokonsul) im Saloniki-Gebiet unter dem römischen Kaiser Maximian (305) und bekehrte ungeachtet des Verbotes viele zum Christentum. Als der Kaiser von Demetrios’ Glauben erfuhr, ließ er ihn und viele Christen der Stadt verfolgen und im Zirkus töten. Der hl. Demetrios selbst starb den Märtyrertod, indem er im Kerker erstochen wurde.
Der hl. Demetrios ist einer der am meisten verehrten Heiligen der Ostkirche, vor allem in Griechenland und besonders in Saloniki, durch Wallfahrer aber auch in der westlichen Kirche verehrt. Im 5. Jahrhundert wurde ihm zu Ehren eine Kirche in Saloniki erbaut. Sein Grab war im Mittelalter ein bedeutender Wallfahrtsort; aus ihm soll heilkräftiges Öl geflossen sein, es war Ziel von Prozessionen und Ort eines großen Marktes. Noch heute sind ihm allein in Griechenland über 200 Kirchen geweiht. Er gehört zu den "Heiligen Rittern", die in verschiedenen Zusammenstellungen vorkommen.
Der Hl. Nikolaus (griech. Nikolaos,) wurde in der 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts in Patara in Lykien (heute ein Ruinenfeld bei Kalkan in der Türkei) geboren. Als Jugendlicher wollte er in ein Kloster in Palästina eintreten. Dann kehrte er jedoch in seine Heimat zurück und wurde um 300 zum Bischof von Myra (heut. Kocademre bei Kale) geweiht. Während der bald darauf einsetzenden Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian (285-300) wurde er ins Gefängnis geworfen.
Martin von Tourswar der dritte Bischof von Tours. Er ist einer der bekanntesten Heiligen der Orthodoxen Kirche und ebenso in der katholischen Kirche.+
Die Ikone der allheiligen Gottesmutter „Königin von Allen“ wurde bekannt, indem sich auf die Fürsprache der Gottesmutter viele Bekehrungen ereigneten und auch Heilungen von Krebserkrankungen und anderen Erkrankungen. Aus diesem Grunde wurde für die Krankenhäuser in Russland eine Kopie der Ikone hergestellt. Mit dieser Kopie besuchten Priester und Gläubige Kliniken und beteten davor eine Andacht (Moleben) mit dem Akathist „Königin von Allen“. Danach erfolgt die Segnung von Öl, mit dem die Kranken gesalbt werden. Zum Gebet zu Ehren der Gottesmutter „Königin von Allen – Heilerin von Krebs“ gehört auch das Gebet für die behandelnden Ärzte (siehe Zweites Gebet zur Mutter Gottes im Akathist).
Die hl. Nino war die Nichte des Patriarchen von Jerusalem. Nachdem ihr Vater Zabulon sich von Kappadokien in die Wüste begeben und ihre Mutter das Amt einer Diakonisse übernommen hatte, wurde sie von einer frommen Greisin erzogen. Die Erzählungen dieser Greisin über Iberien (das jetzige Georgien), das damals noch nicht vom Christentum erleuchtet war, weckten in ihr das Verlangen, das Evangelium dort zu verkünden. Ihr Wunsch wurde verstärkt durch eine Vision, in welcher die Allheilige Gottesgebärerin ihr ein Kreuz aus Weinreben übergab. Damals wurden die Christen unter Diokletian verfolgt, und Nino floh, um sich zu retten, nach Iberien, wo sie bei einer Frau im königlichen Weingarten lebte.
Der hl. Nektarios wurde als Anastasios Kefalas am 1. Oktober 1846 in Sylebria in Ostthrakien als Sohn des Thenes und der Vassiliki Kefalas geboren. Zuerst arbeitete er in jungen Jahren als Gehilfe in einem Tabakgeschäft und erhielt dann eine erste schulische Bildung in Konstantinopel. Dabei zeigte er großen Eifer beim Lernen und wollte schon in jungen Jahren Mönch und Priester werden. Doch zuerst war ihm ein anderer Dienst bestimmt: Als Anastasios zwanzig Jahre alt war, wurde er 1866 Lehrer im Dorf Lithi auf der griechischen Insel Chios. Erst zehn Jahre später konnte er am 7. November 1876 in das berühmte „Neue Kloster“ („Nea Moni“) auf Chios eintreten und erhielt zuerst den Namen Lazaros. Drei Jahre lebte er dort ein asketisches Leben, dann wurde er vom Metropoliten von Chios Gregorios zum Mönchsdiakon geweiht und erhielt den Namen Nektarios.
Der Gründer der St. Sergius-Dreiheitslavra, der Heilige Sergius wurde im Jahre 1314 in einer Familie frommer Rostover Bojaren geboren und auf den Namen Warfolomej (Bartholomäus) getauft. Schon sehr früh erwachte in ihm der Wunsch nach einem Leben in Askese. Mit 23 Jahren, nach dem Tode seiner Eltern, zog er sich gemeinsam mit seinem älteren Bruder Stepan (Stefan) auf der Suche nach einem Leben als Einsiedler in ein Waldgebiet unweit von Radonesh zurück und auf einem flachen, dicht bewaldeten Hügel, später Makowjez genannt, baute er sich eine Mönchszelle und eine kleine Kirche zu Ehren der Heiligen Dreiheit. So wurde der Grundstein gelegt für das Kloster, welches später eins der berühmtesten in Russland werden sollte.