Minäon vom 10. Juli
Fünfundvierzig Märtyrer zu Nikopolis in Armenien 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Allgerühmte Martyrer )
Allgerühmte Martyrer, * wiewohl mit Steinen zerschmettert, * habt ihr doch Christus, den unzerstörbaren Felsen, * nicht verleugnet, sondern habt durch Gnade * den Sieg errungen * und freut euch mit den Chören der Engel. * Mit ihnen flehet, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Siegprangende Martyrer, * als ihr im Kerker ward eingeschlossen * als Bewacher der göttlichen Gebote * und verginget vor Durst, habt vom Himmel her, * ihr Tau empfangen, * der euch erquickte auf geistige Weise. * Deswegen flehet, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Unbesiegte Martyrer, * da es euch verlangte * nach dem wahren und immer währenden Leben, * habt ihr nach gesetzlosem Urteil einem ungerechten Tod * euch gern unterzogen. * Nun aber freut ihr euch mit den Martyrern. * Mit ihnen flehet, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
( nach: Allgerühmte Martyrer )
Jetzt, Theotokion: Allseits werd von Schrecken ich bedrängt, * und wohin sollt' ich fliehen, Gebieterin, * in meinem Unglück und all meinem Jammer, * wollt' ich nicht, Reine, zu dir mich flüchten, * du meine Hilfe allein, * du Hoffnung der Hoffnungslosen, o Gottesbraut? * Schau nicht an mir vorbei, * deinem unwürdigen Diener, * bereite Hilfe du der Betrübten.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Erpriester Peter Plank, Pater Kilian Kirchhoff, Übersetzungskommission der OBKD, Erzpriester Sergius Taurit und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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