Minäon vom 13. Oktober
Märtyrer Karpos und Papylos 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Allgerühmte Märtyrer )
Als Früchte hast du zugeführt * Gott durch deine Unterweisung * die Geretteten, Gepriesener, * dich selbst jedoch als Fruchtopfer dargebracht, * Allseliger, purpurn gefärbt * im Blute des Martyriums, o Heiligster. * Deswegen flehe, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Frieden und das große Erbarmen.
Denn Sinn habt ihr auf Christus * gestützt und seid unbeugsam geblieben * vor den Anstürmen der Qualen, * habt mit dem eigenen Blute völlig hinweggespült * die Verfechter des Truges * und habt Wohnung genommen im Paradiese, * ihr Hochgeheiligten, * als makellose Opfertiere, * als Sprosse an dem göttlichen Weinstock.
Mächtiger als Feuer * wurde der Sinn euch entflammt, ihr Martyrer, * in der Liebe zum Schöpfer. * Als geistige Gestirne, Kárpos und Pápylos, * habt das Feuer ihr ausgelöscht * der abscheulichen Götzen durch göttliche Gnade, * durch Tau des Glaubens, * durch das Vergießen des Blutes * und habt geerbt den Strom der Wonne.
Ton 6.
Ehre: Als Trefflicher unter den Gottessehern * hast du, o Frommer, * die Himmel offen gesehen * und den Herrn sitzend auf dem Throne, * die Cherubim aber und die Seraphim * rings um ihn im Kreise. * Von dir wiederum wurden erleuchtet * wir, deine heilige Herde, * und rufen, o Kárpos, zu dir: * Erbitte der Welt den Frieden * und unsern Seelen das große Erbarmen.
( nach: Am dritten Tage )
Jetzt, Theotokion: All meine Hoffnung ich setze * auf dich, o Jungfrau. * Schau nicht vorbei, sondern eile, * dass, o Gute, ich werde bald frei * von den Leidenschaften, welche mich plagen * und die täglich mich bedrängen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
Wir freuen uns über Hinweise auf Fehler in den Texten und Abfolgen:
verein@orthodoxinfo.de
Kontakt und Impressum:
www.orthodoxinfo.de
Copyright: die Texte dürfen nicht zu gewerblichen Zwecken verwendet werden.