Minäon vom 11. Juli
Großfürstin der Rus' Olga, in der Taufe Elena 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4.
Dein herrlichstes Gedenken ist über uns aufgegangen wie die Sonne, * O gottweise Olga, Mutter der Fürsten von Russland, * jüngste Tochter Christi. * Du, die du von der Lehre der Apostel genährt wurdest, * hast dich über die über die Götzenbilder wie auch den Teufel hinweggesetzt, * erleuchtet durch die Kraft des Heiligen Geistes; * und aus der Finsternis der Unwissenheit führtest du zu Gott * das ganze Land und die Menschen. ** Ihn bitte du für die, die dein Gedächtnis bewahren.
In der geistigen Einsicht * mit der du den Feind, der Eva verführte, zuschanden gemacht hast * und seine Waffen zerbrachst, * baust du das gottgepflanzte Paradies der Kirche, * in das du das Kreuz eingepflanzt hast, den Baum des Lebens, * das als Speise den Tisch Gottes hat, * die unerschöpfliche Quelle des Blutes Christi. * Und indem du davon trinkst, bleibst du unvergänglich, ** und betest immer für uns alle.
Seid geistig erfüllt mit Freude, * ihr Enden des russischen Landes, * ehrend das Gedenken an die gottweise Olga; * denn sie betet immer zu Christus * mit den Wundertätern und den Märtyrern, * mit der heiligen Gottesgebärerin als Helferin, * damit wir von Unglück und Kummer befreit werden, * die wir sie im Glauben besingen * und uns vor dem Reliquienschrein ihres unvergänglichen Leibes verneigen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl, Hypodiakon Nikolaj Thon und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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