Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 23. Juli

Heiliger Bischof Apollinaris von Ravenna ohne

Anmerkungen
Dies ist kein approbierter Gottesdienst.

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4.
Petrus, der Fels der Erwählung, hat dich, Ravennas Hirte, allheiliger Apollinaris, im Glauben gestärkt, in Christus zum Bischof geweiht und nach Ravenna entsandt.
Ruhm der Martyrer fürwahr, erster der Hirten und Lehrer in Christus, du wurdest Ravennas Bischof, allberühmter Apollinaris.
Juble, der Gläubigen Schar. Bewahre im Herzen die Lehre des weisen Hirten, des göttlichen Bischofs, des wahrhaften Zeugen Christi.
Ehre: Freue dich im Herrn, du Stadt, in der wir wohnen und weilen. Frohlocke und tanze, im Glauben erstrahlt. Denn Apollinaris, der Allberühmte, der Kämpfer und Hierarch, ist dein Beschützer und dein Schatz. Empfange die Wunder, die du die Heilungen siehst. Sieh auf den, der die Bosheit der Dämonen zunichte macht. Danke dem Heiland und rufe Ihm zu: Ehre sei Dir, o Herr!
Stichiren zur Stichovna
Ton 5.
Freue dich, weiser Apollinaris, leuchtendes Urbild der Martyrer, erster der Hirten fürwahr und Christi, des Herrn, erleuchteter Verkünder, der heilige Petrus hat dich als Bischof von Ravenna eingesetzt, dass du, Allgepriesener, die Mysterien der Gottergebenheit, die Mysterien des Glaubens verkündest. Darum begehen wir heute alle dein allheiliges Fest und flehen, auf deine Bitten Gottes Menschenliebe zu erlangen, und als Gabe für die Welt das große Erbarmen.
Freue dich, heiliger Apollinaris, lebendiger Tempel der Heiligen Dreiheit, du hast die Götzentempel der Lüge eingerissen und Gott, Allseliger, Tempel der geistigen Anbetung errichtet. Den Aussätzigen hast du, Ruhmreicher, durch deine Fürsprache geheilt. Dem Blinden hast du das Augenlicht zurückgegeben. Das gestorbene Mädchen hast du zum Leben erweckt. Darum rufen wir, erbarmungsvoller Hierarch, dir zu, da wir im Glauben dein allbesungenes Gedächtnis begehen: Flehe zu Christus, dass unsere Seelen erlangen das große Erbarmen.
Freue dich, treuer Apollinaris, die Scharen der Hierarchen und der Martyrer haben dich empfangen als göttlichen Martyrer und Bischof, als unerschütterliche Burg, als Festung der Gottergebenheit, als Gefährten der Apostel, Heiliger, Zierde derer, die kämpfen im Glauben. Stets bereiter Beistand, allgepriesener Hirte, flehe, Allseliger, zu Christus für uns alle, die wir gläubig begehen dein allbesungenes Gedächtnis, dass er vom Himmel uns spende das große Erbarmen.
Ehre: Vom Aufgang bist du, Seliger, wie die Sonne erstrahlt und hast in göttlicher Kraft die Nacht des Untergangs vertrieben, Apollinaris, Lehrer und Fürstreiter der Herde Christi. Bitte für uns, die wir in Liebe begehen dein heiliges Gedächtnis.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Unbekannter Übersetzer und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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