Minäon vom 24. August
Märtyrerbischof Eutychis, Schüler des Hl. Johannes des Theologen 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8. ( nach: O des unfassbaren Wunders )
Martyrer Eutyches, o Seliger, * gelehrt auf heilige Weise * durch den erhabenen Jünger des Logos, * den Künder des Wortes Gottes, hast du dir angeeignet * von ihm jede heilige Lehre * und bist als Licht erschienen, das erleuchtet * mit Gnade jeden Gedanken * durch deine heiligen Gotteslehren. * Deswegen dein heiliges Gedächtnis wir ehren.
Die Feste des Truges niedergerissen * hast du durch die starken Mühen * der Geduld, o Allseliger, * wie auch durch die Ketten, die Wunden und den glorreichen Tod. * So hast erlangt du die Unsterblichkeit, * der du wohnest zusammen mit den Chören der Martyrer * und mit den Scharen der Engel, * gottwürdig durch ein besseres Los * gut und vollkommen vergöttlicht.
Im Gefängnis eingeschlossen, * hast das Brot des Lebens du empfangen * o Ruhmreicher, vom Himmel, * ins Feuer aber geworfen, bist unversehrt du geblieben. * Durch das schreckliche Abschaben verwundet, * hast du das Rasen der Bestien durch deine Bitten gezähmt. * Da mit dem Schwert dein Haupt ward abgeschlagen, * hast du dich emporgeschwungen durch das Blut zum Himmel * wie mit einem göttlichen Wagen.
( nach: O des unfassbaren Wunders )
Jetzt, Theotokion: Wohlan, meine Seele, seufze, * vergieße von Herzen Ströme von Tränen * und rufe zur Jungfrau * und Mutter unseres Gottes. * Durch die Fülle deiner Erbarmungen, o Reine, * bewahre mich vor furchtbarer Strafe * und lass mich wohnen, wo währt auf ewig * die Ruhe und die Freude * und die Wonne.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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