Minäon vom 12. August
Nachfeier der Verklärung 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8.
Jetzt, Theotokion: Das Dunkel des Gesetzes, * es wurde von der lichten Wolke * der Verklärung abgelöst. * In ihr fanden sich Moses und Elias ein * und wurden gewürdigt der Herrlichkeit * über allem Lichte und sprachen zu Gott: * Du bist unser Gott, der Ewigkeiten König.
Stichiren zur Stichovna
Ton 2. ( nach: Haus Ephratha )
Hinauf auf den Berg Thabor * lasst voll Verlangen uns gehen, * um zu schauen die Herrlichkeit * des Königs über alles, * Christi unseres Erlösers.
Dein sind die Himmel, die Erde ist dein. Den Erdkreis und was ihn erfüllt, * du hast ihn begründet.
Erschienen bist du mit Moses * und mit Elias, mein Retter, * und den Erwählten der Jünger * auf dem Berge Thabor * erstrahlt heller als die Sonne.
Thabor und Hermon, * sie werden jubeln in deinem Namen.
Es hörten die Stimme * des Vaters, die deine Herrlichkeit, * mein Erretter, bestätigte, * deine Jünger und fielen nieder * in Furcht zu Boden auf ihr Angesicht.
Ton 8.
Jetzt, Theotokion: Das dunkle Licht deiner Gottheit * hast du enthüllt, o Christus, * denen, die mit dir den Berg bestiegen * und hast sie zu Teilnehmern gemacht * an deiner überweltlichen Herrlichkeit; * und so riefen sie gottbegeistert aus: * Gut ist es für uns, hier zu sein. * Mit ihnen besingen auch wir * dich in die Ewigkeiten * als Christus, den Erretter, dessen Gestalt ward verwandelt.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 4.
Dein sind die Himmel, und dein ist die Erde.
Vers: Segne, meine Seele, den Herrn. Herr, mein Gott, hocherhaben bist du gar sehr.
Alleluïa zur Liturgie
Ton 8.
Dein sind die Himmel, und dein ist die Erde.
Vers: Selig das Volk, das Jubelruf kennt.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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