Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 29. Juli

Märtyrerin Theodoti ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Als jungfräuliche Martyrerin, * als Gottesbraut unverdorben, * die hervorleuchtet im Heiligen Geiste, * die Christus liebte, * doch den Feind machte zuschanden, * die tapfer kämpfte und ertrug die tückevollen Peinen, * rühmen wir dich, Theodoti, im Glauben * und begehen dein Gedächtnis, * das erstrahlt im Lichte des Heiles.
Im Geiste wurdest du angetraut * Christus durch den Glauben, * hast ihm dargebracht als Mitgift, Allerhabene, * die Verbrennung deiner Glieder, * die Peinen, den Siegeskampf, * zahllose Misshandlungen, das Vergießen des Blutes. * Im göttlichen Palaste hast du siegesbekränzt, * Theodoti, Wohnung genommen * und bittest für alle, die dich ehren.
Als edle Unvermählte, * als Martyrerin gottsinnend, * die zerstörte die Ränke des Frevlers * und den Gegner Evas * in edler Gesinnung * zu Boden trat, wir preisen dich, Gerühmte, * die du beschrittest des Paradieses Weite, Theodoti, * wardst vergöttlicht und erlangtest * die Teilhabe nach Gebühr.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: O sei gegrüßt, Gebieterin, * du Gottespalast lichtdurchflutet, * sei gegrüßt, freudvoller Jubel der Engel. * Sei gegrüßt, du Rückrufung des Adam * und Erlösung der Eva. * Sei gegrüßt, du geistige Leiter, die führt die Sterblichen * hinüber zur himmlischen und ungetrübten Herrlichkeit. * Sei gegrüßt, der Orthodoxen * Kraft und Schutz unzerstörbar.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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