Minäon vom 18. Juli
Märtyrer Emilian 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Bekleidet hast du, Herr, deinen Kämpfer * mit unüberwindlicher Kraft aus der Höhe * und ihm die Stärke verliehen, zu ertragen * im Kampf um deinetwillen * die Martern von gesetzlosen Feinden * und den Kranz des Martyriums zu empfangen. * Um seinetwillen send uns Vergebung der Sünden herab, * o Jesus, Allmächtiger, * du Retter unserer Seelen.
Bewaffnet mit dem Kreuze * und im Eifer um dich entbrannt, o Herr, * ließ in Flammen aufgehn dein Kämpfer * all die Tempel der Götzen * und schlug so nieder des Erzbösewichtes Rotten, * er, Ämilianos, der Gepriesene, * und erlangte so das Himmelreich * bei dir, o Gebieter, als Siegespreis * und er bittet, dass wir errettet werden.
Als Stern überaus glänzend * hast du der Kirche erzeigt * Ämilianos, den Martyrer und trefflichen Kämpfer, * der nun erleuchtet wie eine Fackel * den ganzen Erdkreis und vertreibt das Dunkel * der Gottlosigkeit durch geheimnishafte Wundertaten. * Durch ihn erhellt besingen wir dich gottwürdig, * o Jesus, Allmächtiger, * du Retter unserer Seelen.
( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Jetzt, Theotokion: Wische ab die Befleckung * meines elenden Herzens, * allbesungene Gottesgebärerin, * und von all seinen Wunden * und Geschwüren, die rühren aus der Sünde, * mach es rein und bring zum Stillstand, o Reine, * die Unstetigkeit meines Sinnes, * auf dass ich, dein nichtswürdiger Schützling von jeher, * hoch erhebe deine Herrschermacht * und deine große Hilfe.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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