Minäon vom 3. Juni
Märtyrer Lukillianos 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Allgerühmte Martyrer )
Der Herrenmörder böse Kinder * haben dich verraten, * von Neid zerfressen, Gepriesener. * Ermannt hast du dich ohne Tadel * und so, Lukillianos, * erlangt den Genuss des Paradieses. * Deswegen bitte, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Die allheiligen Kinder haben dir * vertraut wie einem Vater * und mit dir standhaft gelitten * wie die besungene und fromme Paula, * o Martyrer bewundernswert. * Der du mit ihnen nun wohnest im Himmlischen, * bestürme Christus, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Der Heilungen Ströme * lässt quellen zu jeder Zeit * dein Schrein denen, die eilen herbei, * Martyrer, der viel gelitten, und schwemmt hinweg die Leiden, * versenkt die Reihen * der Dämonen durch die Mitwirkung des Geistes. * Deswegen bitte, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Jetzt, Theotokion: Meiner, der ist verurteilt, * meiner, der unentschuldbar, * verstoßen ist und elend, * o Reine, erbarm dich und nicht mich beschäme. * Komm vielmehr eilends herbei * und rette mich, wenn sich anschickt der Herr, * zu richten alles, * und entreiß mich der Bestrafung * denn du willst und kannst es, o Hehre.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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