Minäon vom 28. Mai
Märtyrer Eutytchios, Bischof von Melitini 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Allgerühmte Martyrer )
Gottsinnender Evtychios, * mit den Stricken deiner allweisen Worte * hast du die Unverständigen zum Schweigen gebracht. * Ein seliges Ende durch Ertrinken in Wassern * hast du empfangen und den Drachen * den fleischlosen, so ertränkt in ihnen. * Deswegen bitte, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Als wunderschöne Zierde * der Kämpfer in Gnaden erzeigt * bist voll Freude du hinübergegangen * ins Überweltliche, um beim König von allem * wahrhaftig zu stehen * mit all den heiligen Mächten. * Mit ihnen bitte, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Martyrer bewundernswert, * deine Reliquien * voller Freude hoch wir ehren. * Und da wir schöpfen Gnade von Heilungen, * in Liebe wir dich rühmen * und im Glauben inständig dich bitten: * Zu Christus flehe, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
( nach: Allgerühmte Martyrer )
Jetzt, Theotokion: Des Lichtes Wohnstatt, o Reine, * bist du allein geworden, * das ist aufgestrahlt aus dem Vater. * So ruf ich zu dir: Mit dem Lichte der Tugenden * mach meine Seele hell, * die verdunkelt ist durch die Leidenschaften, * und schaff ihr Wohnung * in deinen lichterfüllten Gezelten, * o Unversehrte, am Tage des Gerichtes.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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