Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 19. Mai

Märtyrerbischof Patrikios von Prusa und seine Gefährten Akakios, Menandros und Polyänos ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 2. ( nach: Als vom Holze )
Die göttliche Vierzahl der Hierarchen * hat sich erwiesen als Fülle der unverrückbaren Säulen Christi, * auf deren Grundlage die Weisheit ein Haus hat errichtet * und vorsetzt allen * die Schlachtopfer der Lehren, * den Freude bringenden Wein mischt in edlem Kruge * und zuteilt die Wonne und die Gnade * denen, die gläubig begehen das Gedächtnis * der Hierarchen und siegreichen Kämpfer Christi.
Ihr Eingeweihten und Verehrer Christi, * ihr heiligen Martyrer-Priester, die Welt habt ihr behütet, * großer Patrikios zugleich mit Akakios, * hochgeheiligter Menandros * und seliger Polyänos. * Als Gruppe, gleichgestellt mit den viergestaltigen Geistern, * vollführt ihr den göttlichen Reigen * und stehet am Throne Gottes. * So achtet auf jene, die euch im Glauben ehren.
Wahrlich gesehnt hast du dich, Patrikios, * nach ihm, der auf die Meere unsagbar hat gegründet die Erde * und sie mit Flüssen im Voraus hat ausgestattet. * In deinen Ansprachen so erhaben * hast du gelehrt das Mysterium * der heißen Wasser überaus wunderbar. * In deren gotterfüllter Ergießung * gib auch uns durch deine Bitten * die Fluten der Heilungen von oben.
( nach: Als vom Holze )
Jetzt, Theotokion: Sei gegrüßt, du sonnengestaltiger Stern; * sei gegrüßt, o Grund alles Schönen, du ganz ohne Tadel; * sei gegrüßt, die du dem unumschränkbaren Gott hast Raum gegeben; * denn aus dir ist erwachsen * die Ähre der Unsterblichkeit. * Sei gegrüßt, o göttlicher Wagen, du lichtvolle Pforte; * sei gegrüßt, die du hast die Verfluchung * unserer Ureltern aufgehoben. * Sei gegrüßt, die du hervorbringst das Gute.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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