Minäon vom 14. Mai
Märtyrer Isidor 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Entbrannt im Eifer der Frömmigkeit * hast du dich, Isidoros, begeben * zur Stätte des Kampfes glühenden Sinnes * und den Preis des Sieges * über den Trug, o Martyrer, davongetragen * im Schmucke gottgefälliger Unterweisungen. * Gestärkt aber durch die Vollrüstung des Kreuzes * hast du niedergestreckt den Tyrannen, * den verruchten, und dich als siegreich erwiesen.
Durch Peitschen zerfleischt hast du ausgezogen * die Fellröcke der Erstorbenheit. * Das Kleid aber der Unsterblichkeit * und das leuchtende Gewand hast du angelegt. * So bist du umso schneller zurückgekehrt zum Leben * und hast genossen vom Baume des Lebens, * das wahrlich unzerstörbar ist und ohne Ende. * Da du nun an ihm teilhast, Gepriesener, * erfreue jene, welche dir singen.
Wahrhaftig überstiegen die Kämpfe * der Martyrer die Vorstellung ganz und gar, * alles Reden und Dichten von Ruhmesliedern. * Denn die starken Festen * der Gottesverehrung besaßen einen Körper * gleich dem unsrigen sterblich und ausgesetzt dem Leiden. * Doch trotzten sie dem Feuer und achteten nicht der Schläge, * als ob sie, die Gepriesenen, * litten in einem Körper ganz anderer Art.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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