Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 21. April

Märtyrerbischof Januarius und seine Gefährten ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Zum gesetzestreuesten Priester * und zum heiligesten Kämpfer * bist du, Ianuarius, geworden, * bist nicht in fremdem Blute, * sondern vielmehr im eigenen * in den Himmel eingegangen, wo Jesus * zum Vorläufer aller ist geworden, den du, Vater, auf immer * hast vor Augen und schauest, * was da sehen die Engel.
Die Haut hat man dir abgezogen, * dich ins Feuer geworfen, * den wilden Tieren dich, Staunenswerter, preisgegeben * und dich eingeschlossen * viele Tage im Kerker, * doch bist du durch göttliche Kraft im Sinne ungebrochen geblieben * und hast nach Recht den Kampf zuende gekämpft, * du heiliger Wundertäter, * den Körperlosen ähnlich.
Desidérius und Próculus, * Sóssus, Féstus, Evtychés * und den gepriesenen Ianuárius, * auch den weisen Acútius * lasst uns einstimmig ehren * als weise Priester und Martyrer siegbekränzt, * als Bürger der heiligen Stadt, die bitten * für jene, die selig sie preisen * als Wahrhaftigste in der Tat.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: Das Zelt ohne Flecken, * die beseelte Wolke, * den heiligen Tempel unseres Gottes, * den unübersteigbaren Wall, * das Gefäß, das ist ganz aus Gold, * die heilige Lade, die hochragende Leiter, * den weiten Raum des Gebieters, die Jungfrau * und Mutter des Herren * lasst uns herrlich selig preisen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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