Orthodoxe Gottesdienste
Übersetzer Priorisierung:

Minäon vom 16. April

Märtyrerinen Agape, Irene und Chionia ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 1. ( nach: Allgerühmte Martyrer )
Jungfrauen in Jugendblüte, * benannt nach hehren Tugenden * und aufgewachsen in Sittsamkeit, * den höchsten Gipfel der Frömmigkeit * habt tapfer ihr erklommen. * Ihr seid emporgestürmt zum Himmel * und bittet Christus, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Jungfrauen in Jugendblüte, * klar habt ihr der Urmutter Eva * Verlangen euch zueigen gemacht * nach der Vergöttlichung geschickt in unentwegtem Streben * nach Gott, seid so vergöttlicht * und erfüllt von göttlicher Schauung. * Und nunmehr bittet, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
Hochherzig in der Gesinnung * haben Christus umfangen * und den Starken niedergetreten * die Edelmütigen, der einstens Eva * voll Arglist hatte irregeführt. * Gar kraftvoll haben sie ihn überwunden. * Zu Christus flehen sie, * dass geschenkt werde unsern Seelen * der Friede und das große Erbarmen.
( nach: Allgerühmte Martyrer )
Jetzt, Theotokion: Schwer krankt, Allbesungene, * durch schlimmste Leidenschaften * meine Seele; so heile sie, * die du den Heiland und Retter aller * geboren hast, Christus, * der da heilt eine jegliche Schwäche, * der schwer verwundet hat * die Feindseligkeit des Teufels * und dem Tode uns hat entrissen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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