Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 9. April

Märtyrer Evpsychios von Kaisareia ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8. ( nach: Sie, deine Martyrer, o Herr )
Der allweise Evpsychios, * geschlagen mit dem Schwerte, erfüllte * mit großer Schande den Toren, * der war so anmaßend und prahlerisch, * und ward den himmlischen Scharen * im Triumphe beigezählt. * Auf seine Bitten * schenke allen, Erretter, das große Erbarmen.
Evpsychios, der Gepriesene, * ist geworden zur Säule der Kirche, * zum unerschütterlichen Turm der Frömmigkeit * und zum Überwinder des Feindes. * Allen herbeieilenden Kranken * lässt er quellen wie aus einem Brunnen die Heilungen. * Auf seine Bitten * gib allen, Barmherziger, das große Erbarmen.
Wie eine Lilie hast du ausgeströmt * alle Einsicht durch den Wohlgeruch * deiner Kämpfe, du edler Martyrer, * und hast gemindert, o Weiser, * den Gestank des Irrtums und bist aufgeleuchtet * wie an den Enden die Sonne * und erbittest zum Geschenke * allen die Rettung und das große Erbarmen.
( nach: Sie, deine Martyrer, o Herr )
Jetzt, Theotokion: O reine Gottesgebärerin, * die du hast geboren den rettenden Logos, * deine Diener vor den Angriffen schütze * des kämpferischen Feindes. * Erleuchte unsere Sinne. * Richte aus unsere Schritte * auf die Pfade des Heiles, * auf dass wir dich im Glauben, o Jungfrau, alle preisen.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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