Minäon vom 8. April
Apostel von den Siebzig Herodion, Agabus, Rufus, Asynkritos, Phlegon und Hermes 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Als schwingenbewehrte Adler * habt ihr durcheilt die ganze Erde, * habt ausgesät die erhabenen Lehren, * habt ausgerissen das Unkraut * des Truges in Gnade * und gezogen, Allgerühmte, die ertragreiche Frucht, * die lagert in geistigen Scheunen auf ewig * aufs wunderbarste aufbewahrt * durch den unsterblichen Ackersmann.
Herodion und Agabus, * Asynkritos und Rufus, * Hermes und Phlegon, lasst selig sie uns preisen, * sie, die Reben des Weinstocks, * die tragen reiche Frucht, * die uns träufeln lassen die heilbringende Süße, * die erfreut die Herzen derer, * welche begehn in wahrem Glauben * ihr leuchtendes Gedächtnis.
Zu Himmeln hocherhaben * geworden im Geiste * von der Herrlichkeit unseres Gottes ihr kündet, * der Fleisch ist geworden nach seinem Willen, * gottschauende Apostel, * Geleiter der Frommen, ihr Grundfesten der Kirche, * Türme unerschütterlich, der Frömmigkeit Häfen, ihr Diener, * der unsagbaren Mysterien, * die ihr führt unsre Seelen ins Licht.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: O Gottesmutter unversehrt, * rein und makellos in allem * und unvergleichlich in all deiner Heiligkeit, * mich Unreinen und Fluchbeladenen, * der jegliche Schändlichkeit * gesetzlos hat ersonnen und jede böse Tat, * verstoß mich nicht, lass mich nicht ganz verderben, * sondern von den Leidenschaften * mich befreie und als Bekehrten rette.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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