Minäon vom 27. März
Märtyrerin Matrona von Thesalonike 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Dem wütenden Toben der Juden * und ihrer vermessenen Härte * bist du mit heldenmütiger Einsicht entgegengetreten, * hast die Wonne vorausgeschaut * der Zukunft, Gottsinnende, * die bleibt immer und ewig unerschütterlich. * Sie hast du erlangt, von der Erde hinüberversetzt in den Hochzeitssaal * des Himmels und zum Reigentanz, * der, Gepriesene, niemals endet.
Des Reiches prachtvolle Zierde * und die anmutige Schönheit * deines Bräutigams zu sehn wardst du gewürdigt, * im Schmucke der Male * deines standhaften Kampfes, * hast genaht dich nach Verdienst dem Quell des Guten * und genießest die Teilnahme, o Seliger, * zudem an der göttlichen Freude * samt unsterblichem Ruhme.
Das Joch weder der Knechtschaft * noch weibische Hoffahrt, * nicht Hunger noch Peitschenhiebe konnten dich hindern, * die Standhaftigkeit der Martyrer * nachzuahmen, Allgepriesene. * Voll frohen Mutes der Seele hast die Foltern du ertragen. * So hast du die himmlischen Gemächer erlangt und wardst mit dem Kranze * geschmückt der Gnadengaben, * die deinem Schöpfer zur Seite du stehst.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: Als bestes Mittel zur Umkehr, * das da führt zum Heile, * schenk mir, die Gott du, meinen Erretter, hast geboren, * die Ströme der Tränen, * das Innewerden der Stunde * des schrecklichen, furchtbaren und unbestechlichen Gerichtes, * und dass ich entgehe durch deine Bitten, o Jungfrau, * dem Erbeben vor den Strafen * und ich göttliche Gnade erlange.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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