Orthodoxe Gottesdienste
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Minäon vom 21. März

Frommer Vater Jakob, Bischof und Bekenner ohne

- Zur Vesper -

Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 2. ( nach: Als vom Holze )
Den Lärm der Welt hast du gemieden, * den Sinn in der Ruhe bewahrt, Allseliger, * so dass er nicht trieb noch schweifte umher * in den Irrungen * und Wirrungen des Lebens, * sondern empor sich streckte und blickte * voll Verlangen zum Gebieter oben, * dem Wohltäter aller, * o wahrhaft seligster Iakovos.
Abseits, o Vater, vom Getöse * der Welt hast du das Leben verbracht, frei geworden * von Leidenschaften, rings umschlossen von Gnade. * Die Schlachtreihen der Dämonen * hast durch angestrengte Askese * und durch göttliche Erhellungen du zurückgeschlagen. * So tanzest du freudig mit den Engeln, * deren Wandel du hast erworben, * um den Allherrscher und Herrn.
Du lebtest außerhalb der Welt und des Fleisches, * über dem Sichtbaren allen, * in der Betrachtung der unsichtbaren Herrlichkeit, * indem du dir stelltest vor * die Pracht der himmlischen Wohnung * und die unsichtbare Schönheit. * Da du sie nun genießest, um die Rettung * derer, die dich im Glauben ehren, o Vater, * Christus bitte, o Iakovos.
( nach: Als vom Holze )
Jetzt, Theotokion: Aller Bedrängten Freude, * Schutz derer, die Unrecht erleiden, der Hungernden Speise, * Beistand der Fremden, der Sturmbedrängten Hafen, * du Besuch der Kranken, * der Mühebeladenen * Obdach und Hilfe und Stab der Blinden * bist du, Mutter Gottes, des Höchsten. * So eile, du Makellose, * wir flehen dich an, zu beschützen deine Diener.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.

- Zur Liturgie -

D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
     Ch: Amen.

Beginn der Liturgie in der Osterzeit

Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
     Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.


ENDE, UND GOTT DIE EHRE.


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Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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