Minäon vom 20. März
Fromme Väter, die im Kloster des Hl. Sabbas ermordet wurden 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Nur das Höchste, wonach man kann verlangen, * stellte euch ganz zufrieden. * Des Lebens Annehmlichkeiten habt ihr erachtet * allesamt als Kehrricht, ihr Frommen, * habt alleine das Bleibende * durch Wachen und Beten, in Kälte und Hitze * erstrebt und habt, obwohl Höhlenbewohner geworden, * als Mitbürger der Engel * euch erwiesen in Gnade.
Mit Knüppeln wurdet ihr geprügelt, * mit Steinen beworfen * und mit Fäusten geschlagen, doch die Eintracht * habt ihr, o Martyrer, nicht gebrochen, * einander in Liebe verbunden * und brüderlicher Zuneigung; schließlich gemeinsam getötet * und in Stücke geschlagen, siegreiche Kämpfer, habt ihr euch dargebracht * auf dem göttlichen Altare * als Opfer ohne Makel.
Zusammengepfercht in erstickender Hitze * und verzehrt durch das Feuer, * habt ihr, gepriesene Martyrer, hingegeben * die Seelen als makellose Opfer * der Hand des Herrn über alles, * seid hinzugefügt worden den Chören der körperlosen Mächte * und habt zum Erbe erhalten die ewige Herrlichkeit; dass an ihr Anteil * jene erhalten, die euch besingen, * ohne Unterlass bittet.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: Als bestes Mittel der Umkehr, * das da führt zum Heile, * schenk mir, die Gott du, meinen Erretter, hast geboren, * die Ströme der Tränen, * das Innewerden der Stunde * des schrecklichen, furchtbaren und unbestechlichen Gerichtes, * und dass ich entgehe durch deine Bitten, o Jungfrau, * dem Erbeben vor den Strafen * und ich göttliche Gnade erlange.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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