Minäon vom 18. März
Kyrillos, Erzbischof von Jerusalem 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Einem Sterne gleich bist du aufgegangen, * hast die Gläubigen erleuchtet * durch die heiligen Erhellungen deiner Lehre, * hast verblassen lassen die Häresien * und sie völlig vertrieben. * Das dir anvertraute Talent hast du vervielfacht als Diener * und so, Gottweiser, gefallen dem Gebieter, in dessen Hände * deinen Geist du legtest, * den hochgeheiligten., o Kyrllos.
Durch die Weisheit deiner Worte * und den Glanz deines Lebens * hast du als viellichtiger Stern, o Staunenswerter, * geleuchtet inmitten der Synode * der Väter und mit Stricken * der Gnade erdrosselt den gottlosen Makedónios, * der gegen den Heiligen und alles belebenden göttlichen Geist * führte töricht Lästerreden * und das Gesetz offenkundig verachtete.
Zuschanden gemacht hast du den Frevelgeist * des wahnsinnigen Máni * und aufs beste und weiseste gebrandmarkt * die schmutzigen Unterweisungen * seines Unverstandes, * du Anleite der Lehrer, du Zierde der Priester, * du gotterfüllter Vorkämpfer der Kirche Christi. * So begehen wir voll Freude * dein heiliges Entschlafen.
( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Jetzt, Theotokion: Der lichttragende Palast bist du * des Gebieters * und die Wolke des Lichtes, du Gottbegnadetste, * das ist, Alltadellose, * der Welt aufgegangen. * So führ ins Licht unsere Seele und unsern Sinn * und mach zunichte all die Fallstricke des Listenreichen * durch dein Bitten, o Jungfrau, * und festige unser Denken.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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