Minäon vom 13. März
Übertragung der Gebeine des Hl. Nikiphoros, Patriarchen von Konstantinopel 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 8. ( nach: O des unfassbaren Wunders )
Der Vernunft hast du die Leidenschaften * offenkundig unterworfen, Allglückseliger, * hast zum Erglänzen gebracht die Seele * in den Farben der Tugenden und durch die Wahrheit der Lehren * den Reichtum der Weisheit erworben * und ihn ausgeteilt an jene, die zu dir eilten. * Zur lichtstrahlenden Leuchte geworden durch Gnade * bist du gottwürdig erschienen als Zierde * für die Kirche Christi.
Den Sieg über den Feind hast du errungen * und wurdest geschmückt mit dem Kranze, * dem ruhmvollen, der Gerechtuigkeit, * allweiser Nikiphoros, du Lehrer der Reinheit. * Zur unverrückbaren Säule der Frömmigkeit * und zum unangreifbaren Bollwerk * der Kirche geworden, hast du die ganze Rotte * der törichten Irrlehrer bezwungen, * du gottsinnender Frommer.
Im Unsagbaren bist du erschienen, * bist in die Himmel hinaufgestiegen, * bist einhergefahren, Gotteskünder, * auf dem Wagen der Tugenden, hast dich erhoben * nun als Wagenlenker in die Lüfte * wie der Thesbiter, dessen Eifer du nachgeahmt. * Mit dem Schwerte des Geistes hast du abgeschlachtet * die Priester alle der Schändlichkiet * vorzüglich, o Seligster.
( nach: O des unfassbaren Wunders )
Jetzt, Theotokion: Sei gegrüßt, des Erdkreises Rühmen; * sei gegrüßt, des Herren Tempel; * sei gegrüßt, du Berg überschattet; * sei gegrüßt, du Zuflucht, sei gegrüßt, du Leuchter von Gold; * sei gegrüßt, du Ruhm der Orthodoxen, o Hehre; * sei gegrüßt, Maria, Mutter Christi Gottes; * sei gegrüßt, du Paradies; o sei gegrüßt, du göttlicher Tisch; * sei gegrüßt, du Zelt; o sei gegrüßt, du Krug ganz von Gold; * sei gegrüßt, du Hoffnung aller.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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