Minäon vom 9. September
Märtyrer Severianos 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Mit Sehnen wardst du ausgepeitscht * um Christi Willen, Allbesungener, * und an einen Balken gehängt; * das Fleisch dir wurde abgeschabt * mit Krallen unerbittlich, als man dir gebot, o Weiser, * zu opfern den Götzen, und doch hast du den Herrn über alles nicht verleugnet, * vielmehr in deinen Peinen erwiesen die Schwäche und Nichtigkeit * der Götzen und bist so geworden * zum Genossen der Engel.
Da du gefesselt wurdest einhergeschleppt * und in Schlägen rühmliche Haltung bewiesest, * ermuntertest du jene, die dies sahen, * deinen Lauf nachzuahmen * im Hinblick auf die himmlischen Vergeltungen, * die, o Seliger, zu großer Freude und Fröhlichkeit gereichen, * da sie unvergänglich sind; und weil sie auf immer bleiben, * so werden zu ihren Erben * jene, die Christus verehren.
Mit Steinen wurden dir zertrümmert * die Kiefer, du Gerühmter. * Die Seiten wurden dir zerrissen, * mit einem gewaltigen Brocken * Schultern und Füße zerschmettert, o Seliger, * und die Gelenke durchtrennt unerbittlich; doch in Wahrheit * zermalmtest du dem Drachen den Kopf durch den Edelmut * der Geduld, den nicht konnten bezwingen * die Qualen der Foltern.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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