Minäon vom 7. Februar
Nachfeier der Begegnung des Herrn 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 6.
Jetzt, Theotokion: Es hat dir gefallen, Christus Gott, * dich niederzulassen auf den Armen * des Greises am heutigen Tage * wie auf dem Wagen der Cherubim. * Und uns, die wir dir singen, * rufst du zurück zu dir * aus der Tyrannei der Leidenschaft. * So befreie und rette unsere Seelen.
Stichiren zur Stichovna
Ton 2. ( nach: Haus Ephratha )
Ihr Pforten der Himmel, * tut euch auf, denn Christus * wird in den Tempel als Kindlein * von der Mutter-Jungfrau * Gott dem Vater dargestellt.
Nun entlässest du, o Herr, deinen Diener * nach deinem Wort in Frieden. (Lk 2,29)
Als die Kohle, die ward geschaut im Vorhinein * von Isaïas, dem Gott erfüllten, * wird Christus wie mit einer Zange * durch die Hände der Gottesgebärerin * nun dem Greise gegeben.
Ein Licht zur Erleuchtung der Heiden * und zur Verherrlichung deines Volkes Israel. (Lk 2,32)
In Furcht zugleich und Freude * hält in seinen Armen * den Gebieter Symeon, * bittet um die Entlassung vom Leben * und besingt die Gottesmutter.
( nach: Haus Ephratha )
Jetzt, Theotokion: Es trägt die reine * und makellose Jungfrau * den Bildner und Gebieter * als kleines Kind auf den Armen * und bringt ihn hinein in den Tempel.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Prokimenon zur Liturgie
Ton 3.
Hochpreiset meine Seele den Herrn, // und mein Geist frohlocket über Gott, meinen Erretter.
Vers: Denn hingeblickt hat er auf die Niedrigkeit seiner Magd; siehe nämlich, von nun an werden mich seligpreisen alle Geschlechter.
Alleluïa zur Liturgie
Ton 8.
Nun entläßt du deinen Knecht, Gebieter, nach deinem Wort in Frieden.
Vers: Licht zur Offenbarung für die Nationen und Herrlichkeit deines Volkes Israël.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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