Minäon vom 21. Dezember
Märtyrerin Juliane von Nikomedien 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Als Edlen unter den Martyrern )
Mit den Farben aus dem Blute * hast du dir den Mantel * des Heiles und erleuchtet im Geiste, * wurdest vom Herrn gefärbt, o Allgerühmte, * du umworben, * dem unsterblichen König, der in die Ewigkeit der Ewigkeit * dich untadelig bewahrt und unversehrt als Jungfrau * wunderschön und makellos * in den himmlischen Gemächern.
Du erfuhrest Misshandlungen, * kamst in Berührung mit dem Feuer, * bliebest standhaft bei der Zerfleischung des Körpers, * ertrugest auch tapfer das Sieden der Kessel, * ließest dich nicht bezwingen * durch Drohung und nicht zum Götzenopfer bewegen, * sondern beugtest Gott den Nacken im Todesstreich * und so gingest du ruhmbekränzt * hinauf in die Himmel.
Als hochkostbare Mitgift, Kämpferin siegreich und gepriesen, * brachtest ein heiliges Volk du dar dem Bräutigem, * das vertraute dem Wunderbaren, * durch das im Glauben du wirktest. * Den Peinen aber, dem brennenden Rad und den Martern * erwiesest du dich überlegen in Christus, der dir, o Jungfrau, * vom Himmel her den Sieg verlieh * durch sein göttliches Walten.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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