Minäon vom 14. Dezember
Märtyrer Philemon, Apollonios und Arrhianos 
- Zur Vesper -
Geistliche im Altar: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
Geistliche: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Stichiren zu "Herr ich schrie"
Ton 4. ( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Der wunderbare Thýrsos, * der gottsinnende Kallínikos * und der gepriesene Lévkios * haben zur ungeschaffenen Dreiheit * sich bekannt und dafür die schwersten Peinen * und unaufhörliche Misshandlungen in tapferster Gesinnung ertragen. * Den Siegeskranz haben sie glorreich erlangt * und sind zu Hausgenossen geworden * der unstofflichen Mächte.
Philémon, der Gewaltige, * Arrhianós, der Allglückselige, * und Apollónios, der Weise, * haben durch Ströme von Blut * ausgelöscht die Flamme der Vielgötterei, * die ganze Erde bewässert mit den heiligen Strömen der Gotteserkenntnis * und mit einem Regen von Heilungen ausgetrocknet in göttlicher Gnade * die Flüsse der Leidenschaften, * sie, die siegreichen Martyrer.
Als anmutigste Blumen * erblühten auf der Aue * der Martyrer die Gepriesenen, * und ihnen entströmte * des Geistes göttlicher Wohlgeruch und erfüllte wahrhaftig den Sinn * derer, die ehren durch jährliche Gedächtnisse * ihre Mühen und Kämpfe und ihre selige Vollendung * durch welche im Licht ohne Abend * voll Freude sie wohnen.
( nach: Gegeben hast du als Zeichen )
Jetzt, Theotokion: Dich, den allerreinsten * Palast des Königs, * fleh ich an, du Vielbesungene: * Reinige meinen Sinn, * der befleckt ist von allerlei Sünden, * und mache mich zu einer angenehmen Behausung der übergöttliche Dreiheit, * auf dass ich deine Mittlerschaft und dein unermessliches Erbarmen * errettet hoch erhebe, * ich, dein Schützling von jeher.
Ch: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Dreimal.
- Zur Liturgie -
D: Segne, Gebieter.
P: Gesegnet das Königtum des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, jetzt und immerdar und in die Ewigkeit der Ewigkeit.
Ch: Amen.
Beginn der Liturgie in der Osterzeit
Die Königlichen Türen werden geöffnet. Die Geistlichen singen im Altar:
Geistliche, laut: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Zweimal.
Das dritte Mal bis zur Hälfte:
P: Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten.
Ch: Und denen in den Gräbern das Leben geschenkt.
Die Königlichen Türen werden geschlossen und der Diakon beginnt die Große Ektenie. Nach einer anderen Tradition wird zur Sonntagsliturgie der Osterbeginn so zelebriert, wie in der Lichten Woche, also mit Weihrauch, Dreileuchter und den Versen „Gott stehe auf“.
Christus ist erstanden von den Toten, / Er hat den Tod durch den Tod zertreten / und denen in den Gräbern das Leben geschenkt. Einmal, langsam.
ENDE, UND GOTT DIE EHRE.
Die aufgeführten Texte wurden von: Pater Kilian Kirchhoff, Erpriester Peter Plank, Übersetzungskommission der OBKD, Thomas Brodehl und evt. anderen, hier nicht aufgeführten Übersetzern ins Deutsche übertragen.
*Texte des Evangeliums nach: Byzantinischer Text Deutsch. Copyright: Schweizerische Bibelgesellschaft. Veröffentlicht mit der ausdrücklichen Genehmigung der Schweizerischen Bibelgesellschaft.
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